In meinem heutigen Blogpost möchte ich euch etwas über das Thema Vertrautheit erzählen. In meinen Augen spielt dieses Vertrauen eine der wichtigsten Rollen bei einem Shooting.

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Aus dem Shooting mit Annika wird deutlich, dass die Beziehung zwischen Fotograf und Model nicht zu unterschätzen ist. Natürlich kann ich nicht zu jedem Kunden oder jedem Model ein freundschaftliches Verhältnis aufbauen, doch mein Ziel ist es Vertrauen zu schaffen. Bei einem Portraitshooting mit einer fremden Person versuche ich dieses Vertrauen im Verlauf des Shootings zu schaffen. Da ich weiß, dass dies etwas Zeit kostet, berechne ich Shootings auch nicht nach Arbeitsstunden. Selbstverständlich soll das Shooting keinen ganzen Tag in Anspruch nehmen, ich möchte mir aber dennoch die Zeit nehmen die Bilder in einer für euch entspannten und lockeren Atmosphäre entstehen zu lassen. Bei einer Hochzeitsbegleitung nehme ich mir schon vor der Buchung Zeit meine Kunden kennen zu lernen. Denn gerade an diesem wichtigen Tag sollte die Chemie stimmen. Nach diesem ersten Gespräch können meine Kunden aber auch ich einschätzen, ob eine Zusammenarbeit in Frage kommen. Sollte es dann zu der Buchung kommen, stehe ich den Paaren jederzeit für Fragen zur Verfügung und wir besprechen letzte Details noch einmal kurz vor der Hochzeit. So bekommen meine Kunden ein möglichst vertrautes Verhältnis zu mir und der Hochzeitsbegleitung steht nichts mehr im Wege.
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Wie eingangs erwähnt, spielt Vertrauen bei Shootings eine große Rolle. Dabei kommt es nicht darauf an, ob es sich um ein Portraitshooting, eine Hochzeit oder eine Homestory handelt. Als Beispiel dafür möchte ich euch diese Serie von Annika zeigen. Annika und ich kennen uns jetzt schon über ein Jahr und wir haben schon des Öfteren miteinander geshootet. Dem entsprechend können wir den Gegenüber inzwischen ganz gut einschätzen und haben eine lockere Atmosphäre. Wir kommen schnell ins Gespräch und können uns über ganz unterschiedliche Themen unterhalten. Aber auch die Bildvorstellungen des Anderen können wir nach den bisherigen Projekten gut einschätzen, sodass wir uns bei den Locations und Hintergründen schnell einig werden. Das gegenseitige Vertrauen zeigt sich dann in der Umsetzung. Annika ist total entspannt vor der Kamera und ich weiß worauf ich bei Annika zu achten habe. So kam es, dass diese Serie in knapp 30 Minuten entstanden ist. Ich habe selten ein Shooting, bei dem ich in so kurzer Zeit so viele tolle Bilder schieße. Annika hat sich bei der Auswahl ihrer Favoriten daher auch ziemlich schwer getan.
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Ich hoffe, dass ich euch einen kleinen Einblick geben konnte und ihr sehen konntet, dass für mich jedes Shooting eine ganz eigene Herausforderung ist. Jetzt freue ich mich auf Kommentare, Fragen und Anregungen.